STAND 07/14
Raumluftüberwachung und Sicherheitsstatus
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Beschreibung In den meisten Stickstofflagern muss ein Befüllstand für Dewars vorgesehen werden. Flüssigstickstoff in Kleinmengen für den Laborbereich, sowie für kleine Lagerbehälter können hier bereitgestellt werden. Diese Verteilerstelle ist mit den größten sicherheitstechnischen Unwägbarkeiten verbunden. Unfälle treten meist hier auf. Deshalb muss sich das eingewiesene Bedienungspersonal über ein Zutrittssystem zum Abfüllen legitimieren, um für einen begrenzten Zeitraum die Stickstoffzufuhr freischalten zu können. Um sicherzustellen, dass der Befüllvorgang die ganze Zeit beaufsichtigt wird, sind Präsenzmelder installiert. Verlässt der Bediener den Raum oder wird dieser ohnmächtig, wird die Stickstoffzufuhr automatisch unterbrochen.

Die Stickstoffampel gibt übersichtlich Auskunft über den Sicherheitsstatus des Stickstofflagers:



Jedes Stickstofflager ist ein Unikat. Der erste Schritt ist die Gefährdungsanalyse nach der Betriebsicherheitsverordnung durch den Betreiber. Die verfahrens- und sicherheitstechnischen Anforderungen müssen in einer individuellen Projektierung zusammengefasst werden. Diese Projektierung ist die Grundlage für die sichere Auslegung und fachgerechte Installation der Anlage.

Damit die Anlage optimiert und an veränderte Betriebsparameter angepasst werden kann, wird eine programmierbare Anlagensteuerung eingesetzt. Die Grenzwerte vom Sauerstoffanalysator können individuell mit der Lüftersteuerung verknüpft werden. Für die Stickstoffentnahme werden Zeitfenster definiert. Benutzercodes regeln die Kompetenzen für die Bedienung der Anlage. Alarme werden an die Gebäudeleittechnik weitergegeben und dienen als Grundlage für das Notfallmanagement.

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